Die Kombination von Liegeposition und Sitzposition, unterstützt durch moderne Multifunktionsliegen, Bettliegen oder Bettstühle, ist ein Schlüsselansatz, um Patientenaktivierung, Komfort und therapeutische Effizienz zum Beispiel während der Hämodialyse zu verbessern. Dies ermöglicht den Übergang von einer rein passiven Behandlung zu einer aktiven, selbstbestimmten Zeit. Die Sitzposition (oft aufrecht) fördert das Wohlbefinden und die Interaktion, während die Liegeposition bei Blutdruckabfällen oder zur Entspannung genutzt werden kann.

Einfach das Kopfteil des Bettes hochzustellen, bringt einen Patienten noch lange nicht in einen guten, aufrechten Sitz. Dieser Artikel gibt Ratschläge, wie man einen Patienten, der zum Beispiel bei einer Dialysebehandlung längere Zeit im Bett bleiben muss, so positionieren kann, dass er sich je nach Bedürfnis und Fähigkeit gut bewegen oder entspannen kann.
Die Art, wie man sitzt, wird vom Zweck bestimmt, zu dem man sich aufrichtet. Ein nach hinten angelehnter Sitz dient eher der Ruhe, Erholung, Entspannung und Regeneration. Jeder kennt das von sich, wenn er bei einer langatmigen Besprechung immer weiter in sich zusammensinkt und gegen die Müdigkeit ankämpft. Werden wir plötzlich etwas gefragt, erhöht sich im gesamten Körper die Spannung, wir richten uns auf.
Die Körperaufrichtung ist bedeutsam
Die aufrechte Position auf den Sitzbeinhöckern fordert uns automatisch mehr Rumpfspannung ab. Das dadurch gebildete Fundament steigert die Wachheit, erleichtert die Beweglichkeit der Wirbelsäule und Rippen, von Armen und Händen, des Kopfes und vereinfacht das Schlucken und Atmen.
Je nach Leistungsfähigkeit oder Befindlichkeit des Patienten sind Sitzpositionen im Bett für die oben genannten Aktivitäten nötig. Wichtig ist dabei, dass sich der Patient vor dem Hochstellen des Kopfteils im Bett so weit nach oben bewegt, dass sich der Bettknick in Höhe der Hüften befindet.
Wenn sich die Drehachse des Kopfteils vom Bett nicht in Höhe der Hüfte befindet, wird der Rumpf gestaucht. Das Schlucken fällt schwer. Wenn sich der Knick des Kopfteils in Höhe der Hüfte befindet, gewinnt der Patient mehr Bewegungsfreiheit und kann zum Beispiel besser schlucken.

Mit einer elektrisch verstellbaren Fußstütze kann der Patient die Liegefläche bei Bedarf um bis zu 23 cm verkürzen. Die elektrisch verstellbare Fußstütze verhindert somit ein Herunterrutschen in Richtung Fußende, gibt Stabilität für leichteres Bewegen und unterstützt Patienten dabei, sich während einer Behandlung wieder aktiv in Richtung Kopfende zu drücken, nachdem sie beim Aufrichten nach unten gerutscht sind. Die Fußstütze gibt Halt und unterstützt die feste Positionierung des Hüftgelenks an der „Knickstelle“ des Bettes. Ergebnis: Eine gute Sitzposition im Bett dank der integrierten elektrisch verstellbaren Fußstütze.

Eine elektrische Fußstütze (auch Fußablage genannt) sorgt für eine stabile Sitzhaltung und entlastet Beine, Füße und Rücken gleichermaßen. Sie ermöglicht es, die Beine leicht angewinkelt abzustellen, wodurch die Durchblutung verbessert und der Druck auf die Oberschenkel reduziert wird.
Zudem erlaubt die elektrisch verstellbare Fußstütze dem Patienten, die Liegefläche bei Bedarf um bis zu 23 cm zu verkürzen – selbstständig per Handschalter und ohne Hilfe des Fachpersonals. Dieser elektrische Bettverkürzer ermöglicht auch Patienten mit geringer Körpergröße ein komfortables und bequemes Sitzen im Bett.

Auch eine elektrische Motorisierung steigert die Sitzqualität erheblich. Moderne Krankenhausbetten, Multifunktionsliegen, Bettliegen oder Bettstühle ermöglichen eine präzise, kraftvolle und zugleich leise elektrische Anpassung der Patientenpositionierung für maximalen Komfort und Bequemlichkeit. Motoren steuern Rückenlehne, Sitzneigung, Beinstütze und eine Fußstützenverstellung. Vorteil: Der Patient kann eigenständig per Handschalter Positionsveränderungen vornehmen und Mikrobewegungen durchführen, die zu einer Schmerzlinderung, Förderung der Atmung und Verbesserung der Durchblutung beitragen können.

Dream Line ist die perfekte Kombination aus Krankenhausbett und einem Therapiestuhl bzw. einer Therapieliege und bietet neben einer entspannten Liegeposition gleichzeitig auch eine aktive Sitzposition. Dream Line ist im Gegensatz zu einem Standard-Krankenhausbett ein Spezialbett, eine speziell abgestimmte Lösung für die Spezialpflege in Dialysestationen, Infusionsambulanzen, onkologischen Ambulanzen und Tageskliniken sowie in postinterventionellen Überwachungsstationen oder Aufwachräumen.
Dream Line eignet sich für Behandlungen am Tag oder in der Nacht, zum Sitzen oder Liegen, und die bequeme Matratze bietet eine hervorragende Stütze für den gesamten Körper. Dream Line selbst hat eine sehr niedrige Ein- und Ausstiegshöhe, was insbesondere für Rollstuhlfahrer den Zugang erleichtert. Die Positionen werden über eine benutzerfreundliche Fernbedienung mit vorprogrammierten Positionen eingestellt, die sich auf jeder Seite des Stuhls befindet. Fünf leise Motoren bringen den Stuhl in jede vom Patienten gewünschte Position.

Die elektrisch verstellbare Fußstütze hilft bei Muskelkrämpfen, indem sie ermöglicht, die Beinhaltung regelmäßig leicht zu verändern. Bei akuten Muskelkrämpfen unterstützt sie Patienten, durch aktives Drücken gegen die Fußstütze den Krampf schnell zu lösen.
Dream Line ermöglicht eine elektrische Höhenverstellung zwischen 53 – 93 cm und verbessert nicht nur den Arbeitskomfort des Behandlers, sondern beeinflusst auch den Komfort und die Sicherheit des Patienten.
Die richtige Höhenverstellung ermöglicht:

Der Bezug aus hochwertigem, biokompatiblem und weichem PU-Material ist vollständig desinfizierbar, langlebig und entspricht den strengsten internationalen Flammschutznormen – einschließlich Crib 7 nach BS 5852 II. Damit verbindet Lunara kompromisslose Sicherheit mit einem hautfreundlichen, angenehm weichen Liegegefühl.
Unter der Matratze befinden sich abnehmbare Kunststoffplatten, die eine einfache Reinigung ermöglichen, und darunter gibt es viel Stauraum für Zubehör oder persönliche Gegenstände des Patienten. Im Notfall kann der CPR-Griff aktiviert werden, um einen leichteren Zugang zum Patienten zu ermöglichen. Ebenso kann das Kopfteil für einen direkteren Zugang entfernt werden.
Durch die kompakte Bauweise der Dream Line lassen sich großzügige Bettabstände realisieren, was die Infektionsprävention verbessert, hygienische Abläufe erleichtert, Keimverschleppung verhindert und die Privatsphäre wahrt. Dream Line ist nur 90 cm breit und benötigt weniger Stellfläche als viele Krankenhausbetten.
Dream Line verfügt optional über Multifunktionsarmlehnen mit Überlastschutz:
Individuelles Zubehör kann die Funktionalität und Flexibilität der Dream Line verbessern und ihn zum ultimativen Dialysestuhl machen. Elemente wie Armlehnen, Infusionsständer, der Velo-Heimtrainer, Seitengitter und eine LED-Lampe können für ein besseres Gesamterlebnis angebracht werden.
Kontaktieren Sie noch heute unser Team, um den passenden Therapiestuhl oder Dialysestuhl für Ihre Einrichtung zu finden. Gerne beraten wir Sie!
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